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Brandgefahren und  Brandverhütung

 

Unachtsamkeit und mangelnde Kenntnis über Brandgefahren sind vielfach die Ursache von Bränden. Die folgenden Informationen sollen Ihnen dabei helfen, die Brandgefahren des alltäglichen Lebens zu erkennen und diese zu verhüten.

  • Anschluss von Gasflaschen
  • Asche
  • Aufstellung von Wärmegeräten
  • Bügeleisen
  • Fernsehgeräte, Receiver und DVD-Player
  • Gasbefeuerte Heiz- und Wärmegeräte
  • Heißes Fett
  • Heizgeräte
  • Heizperiode
  • Öfen und Herde
  • Ordnung und Sauberkeit
  • Rauchen
  • Sicherungen
  • Steckdosen
  • Umgang mit offenem Feuer und Licht
  • Weihnachtsbaum
  • Silvester

Anschluss von Gasflaschen:
Gasflaschen müssen immer absolut dicht angeschlossen werden. Nach jedem Wechsel ist eine Dichtheitsprobe mit Prüfspray oder Seifenwasser durchzuführen. Keinesfalls darf die Überprüfung auf Dichtheit durch „Ableuchten“ mit offener Flamme durchgeführt werden!

Asche:
Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden zündfähig sein und darf daher niemals in brennbare Behälter (Pappkartons, Kunststoffeimer, Kunststoffmülltonnen) eingebracht werden. Asche darf nur in Metallmülltonnen entsorgt werden, die im Freien stehen.

Aufstellung von Wärmegeräten
Kochplatten, Kaffeemaschinen, Teewassererhitzer u.Ä. sind immer auf unbrennbarer Unterlage aufzustellen und sollten mindestens 50 cm Abstand zu brennbaren Materialien haben. Heizspiralen von Tauchsiedern müssen immer von Flüssigkeit bedeckt sein.

Bügeleisen:
Bei Arbeitsunterbrechung oder zum Arbeitsende sind Bügeleisen abzuschalten, der Stecker ist abzuziehen.

Fernsehgeräte, Receiver und DVD-Player:
Eingeschaltete Elektrogeräte geben Wärme ab, die abgeführt werden muss. Werden Fernsehgeräte und/oder andere TV-Geräte in einem Schrank oder Wandverbau eingebaut, muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden.
Dazu ist zwischen den Wänden und dem Gerät (seitlich und nach oben) ein Abstand von mindestens 10 cm erforderlich.

Gasbefeuerte Heiz- und Wärmegeräte:
Gasbetriebene Geräte wie z.B. Wärmestrahler, Durchlauferhitzer und Gasthermen arbeiten mit offenen Flammen, verbrauchen daher im Betrieb Sauerstoff und geben Abgase an die (Raum-) Luft ab. Räume, in denen solche Geräte betrieben werden, sind deshalb öfter zu durchlüften. Die zulässige Wärmeleistung solcher Geräte ist vor der Inbetriebnahme vom Fachmann mit der Raumgröße abzustimmen. Außerdem sind brennbare Materialien und Gegenstände wegen der Entzündungsgefahr von gasbefeuerten Geräten unbedingt fernzuhalten.

Heißes Fett:
Überhitztes Fett kann zur Selbstentzündung führen. Fettbrände sind die häufigste Ursache für Küchenbrände.

Brennendes Fett keinesfalls mit Wasser löschen sondern „abdecken“ (Geschirrdeckel oder Löschdecke). Auch kein tropfnasses Bratgut in heißes Fett einbringen, da durch das ausspritzende Öl Brand- und Verletzungsgefahr besteht. Frittiergeräte sind zwar mit einem Thermostat ausgerüstet, dürfen aber trotzdem nicht unbeaufsichtigt betrieben werden.
Altes Fett ist leichter entzündbar als frisches, daher erhöht ein öfterer Fettwechsel die Brandsicherheit.

Heizgeräte:
Heizgeräte haben den Zweck, Wärme an die Umgebung abzugeben. Wird die Wärmeabgabe behindert, z.B. durch Textilien, die zum Trocknen aufgelegt werden, durch Abschirmung infolge vorgestapelter Gegenstände oder Behinderung der Luftzirkulation bei Aufstellung in beengter Umgebung, kann es durch Wärmestau zum Brand und zur Zerstörung des Gerätes kommen.

Heizperiode:
Aus Gründen der Brandsicherheit ist es ratsam, vor Beginn der Heizperiode Feuerstätten und Kamine durch den Rauchfangkehrer überprüfen und bei Bedarf in Stand setzen zu lassen. Besondere Vorsicht ist nach Um- und Neueinbauten geboten.

Öfen und Herde:
Unsachgemäßes Aufstellen von ortsfesten, vor allem auch ortsveränderlichen Öfen, Herden und sonstigen Feuerstätten ist eine häufige und meist unerkannte Gefahrenquelle.

Ordnung und Sauberkeit:
Besonders in Arbeits-, Werk- und Hobbyräumen sind Ordnung und Sauberkeit eine grundlegende Voraussetzung für die Brandsicherheit. Brennbare Abfälle, Staub, verschüttete oder in offenen Gefäßen aufbewahrte brennbare Flüssigkeiten (Reinigungs- und Lösungsmittel) bilden häufig eine unerkannte Brandgefahr.

Rauchen:
Unachtsamkeit beim Rauchen, besonders das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern oder glimmenden Zigarettenresten, ist eine häufige Brandursache.
Keinesfalls geraucht werden darf:
In brandgefährlicher Umgebung (Warenhäuser, Theater, holz-, textil- oder papierverarbeitende Arbeitsstätten)
Beim Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten wie z.B. auf Tankstellen oder in Putzereien (Lösungsmittel, Fleckputzmittel, Farben, auch wasserlösliche Lacke sind brennbar)

Sicherungen:
Keinesfalls „geflickte“ (überbrückte) Sicherungen verwenden, da diese nicht den erforderlichen Überlastungsschutz gewährleisten. Für einen ausreichenden Vorrat an Reservesicherungen sorgen. Besser ist die Verwendung von Sicherungsautomaten.

Steckdosen:
Die Verwendung von Mehrfachsteckdosen ist nur für den Anschluss von Kleingeräten (Radio, Fernsehgeräte, Videorecorder etc.) zulässig. Steckdosen mit angekohlten Kontaktöffnungen sind auszuwechseln; Steckvorrichtungen in Lampenfassungen sind unzulässig, daher verboten.

Umgang mit offenem Feuer und Licht:
Erfordert immer besondere Vorsicht! Daher kein Kerzenlicht und auch keine Streichholzflammen in Dachböden, Abstellräumen, Kellern und Scheunen verwenden, sondern nur Taschenlampen benützen. Streichhölzer und Feuerzeuge sind keine Beleuchtungsgeräte! Sie gehören nicht in Kinderhand und dürfen daher auch für Kinder nicht erreichbar sein. Eltern und Aufsichtspersonen haften für ihre Kinder!

Weihnachtsbaum:
Christbaumbrände treten häufig auf, sind eine erhebliche Brandgefahr, können aber bei Einhaltung der einfachsten Brandschutzregeln leicht vermieden werden:

  • Christbäume nie in der Nähe von Vorhängen aufstellen.
  • Kerzen am Christbaum so anbringen, dass Äste und Schmuck durch die Kerzenflammen nicht entzündet werden können.
  • Kerzen von oben nach unten anzünden.
  • Kerzen nie ohne Beaufsichtigung brennen lassen.
  • Papier und Schmuck nicht mit den Lampen von elektrischen Christbaumkerzen in Berührung bringen.
  • Kerzen, vor allem Wunderkerzen (Sternspritzer), nicht mehr anzünden, wenn der Christbaum bereits ausgetrocknet (dürr) ist.
  • Löschgerät (z.B. tragbaren Wasserlöscher oder Sodawasserflasche) vor dem Anzünden der Christbaumkerzen bereitstellen.

Tipp: Christbäume bleiben länger frisch und sind damit weniger brandgefährlich, wenn sie vor dem Weihnachtsfest in einem kühlen Raum gelagert und in einen Kübel mit Wasser gestellt werden. Auch die Aufstellung der Christbäume in mit Wasser befüllten Christbaumständern verhindert ihr rasches Austrocknen und vermindert die Brandgefahr.

 

Sommerzeit ist Grillzeit
Ripperl, Koteletten , Gemüse etc. gehören zu einem Barbecue mit Freunden oder der Familie, jedoch passieren in Österreich jährlich ca. 5.000 Grillunfälle im Sommer, warum?
Die häufigste Unfallursache ist die Verwendung von Brandbeschleunigern. Dabei erleiden die Grillmeister durch Leichtsinn und Unkenntnis oft schwerste Verbrennungen, mit lebenslang bleibenden Schäden.
Spiritus oder Benzin verdunsten zu leicht entflammbaren Dampf-Luft-Gemischen. Die daraus entstehende Stichflamme kann sich explosionsartig über mehrere Meter erstrecken und somit auch abseits stehende Personen schwer verletzen.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen

  • Verwenden Sie niemals Brandbeschleuniger wie Spiritus, Benzin, Terpentin oder ähnliches zum Anzünden der Holzkohle.
  • Achten Sie auf einen festen, stabilen Stand des Grills.
  • Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt.
  • Der Sicherheitsabstand für Kinder sollte mindestens 3 Meter betragen, denn aufgrund der Körpergröße sind sie "auf Augenhöhe" mit der Gefahrenstelle.
  • Stellen Sie den Grill im Windschatten auf. So vermeiden Sie Funkenflug und Stichflammen durch Luftböen.
  • Benutzen Sie Schutzhandschuhe und lange Grillzangen.
  • Halten Sie Löschmittel bereit: Feuerlöscher, Wasser, Sand, Löschdecke.

Sofortmaßnahmen nach einem Grillunfall

  • Rufen sie sofort unter 144 den Notarzt.
  • Beim Verwenden von Feuerlöschern darf die Düse nicht ins Gesicht gehalten werden.
  • Brennende Personen auf dem Boden rollen oder in Decken einrollen.
  • Brennendes Fett nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
  • Verbrannte Kleidung, sofern sie nicht mit der Haut verklebt ist, sofort entfernen.
  • Verbrennungswunden 10 - 15 Minuten mit Wasser kühlen. Aber Vorsicht: unbedingt darauf achten, dass sich das Unfallopfer nicht unterkühlt!
  • Auf keinen Fall mit Eis oder kohlesäurehaltigen Getränken kühlen.
  • Verwenden Sie auf keinen Fall Hausmittel wie Mehl, Milch, Joghurt oder Öl.
  • Offene Wunden müssen schnell mit sterilen Tüchern, z.B. aus Ihrem PKW-Verbandskasten, abgedeckt werden.

 

 

Unfälle bei der Gartenarbeit
Jährlich passieren mehr als  200.000 Unfälle bei der Gartenarbeit. In den meisten Fällen handelt es sich um kleine Verletzungen wie: Abschürfungen, Schnittwunden etc. Man mag schmunzeln, wenn die Zeitung mal wieder von einem Hobby-Floristen schreibt, der das Stromkabel seiner Heckenschere mit selbiger durchgeschnitten hat. Tatsächlich aber passieren schnell gravierende Unfälle mit diesen Geräten, deren Kraft nicht zu unterschätzen ist. Ebenso wie beim Sturz von der Leiter sind die Unfallfolgen meist schwerwiegend.

Unfallschutz
 
Elektrische Gartengeräte wie Rasenmäher, Kantenschneider oder Heckenschere sind dabei sehr hilfreich. Viele Verletzungen bei der Gartenarbeit können Sie vermeiden, wenn Sie folgende Tipps beachten:

Beim Rasenmähen

  • Immer festes Schuhwerk mit griffigen Profilsohlen tragen. Mähen Sie nie barfuß oder mit Stoffschuhen.
  • Geneigte Flächen nur quer zum Hang mähen.
  • Den Treibstoff vor Inbetriebnahme bzw. beim Nachtanken nur bei abgestelltem und ausgekühltem Gerät einfüllen.
  • Lassen Sie den Kanister nicht in der Sonne stehen. Durch Überdruck kann Ihnen der Treibstoff beim Öffnen ins Gesicht spritzen.
  • Beim Mähen mit Elektro-Rasenmähern auf das Netzkabel achten!
  • Eine Schutzbrille tragen, vor allem bei Verwendung einer Motorsense. Auch auf Grasfangkorb oder Prallblech sollten Sie nicht verzichten.
  • Steine oder andere Fremdkörper vor dem Mähen vom Rasen entfernen.
  • Nie den laufenden Mäher anheben.
  • Den Stillstand des Messers abwarten, bevor Sie Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchführen und ziehen Sie bei Elektro-Mähern den Netzstecker.
  • Nur Motorrasenmäher mit Prüfzeichen benutzen und die Gebrauchsanweisung beachten.

Beim Heckenschneiden

  • Legen Sie das Kabel der elektrischen Heckenschere über Ihre Schulter, damit Sie es nicht versehentlich durchschneiden.
  • Tragen Sie Arbeitshandschuhe und Schutzbrille.
  • Bei Schneidarbeiten auf einer Leiter, holen Sie sich Unterstützung zum Absichern der Leiter.

Bei allen Gartenarbeiten sollten Sie

  • Handschuhe tragen, damit Sie sich im Falle einer Verletzung nicht durch Schmutz eine Wundinfektion zuziehen.
  • Kleinteile wie Nägel, Draht, Zweige oder Dornen sofort beseitigen, damit sich niemand, der barfuß durch den Garten läuft, daran verletzen kann.
  • Gartenschläuche immer aufrollen, herumliegende Schläuche sind Stolperfallen.
  • Überzeugen Sie sich vor Arbeitsbeginn davon, dass alle Werkzeuge und Geräte in einwandfreiem Zustand sind.
  • Verwenden Sie nur Gartengeräte, die zu Ihrer Körpergröße passen.
  • Lassen Sie Gartengeräte niemals mit Spitzen oder Zinken nach oben liegen.
    Spitzen oder Zinken sollten nach unten oder in Richtung Wand zeigen.
  • Räumen Sie nach getaner Arbeit das Arbeitsgerät wieder weg.
  • Heckenscheren und Motorsägen immer vom Körper weghalten.
  • Ziehen Sie bei elektrischen Geräten immer den Stecker aus der Steckdose, wenn Sie das Gerät – auch nur für kurze Zeit – nicht benötigen.
  • Schützen Sie elektrische Gartengeräte vor Feuchtigkeit, benutzen Sie diese nicht bei Regen und gehen Sie beim Reinigen vorsichtig mit dem Wasser um.
  • Beachten Sie bei motorbetriebenen Gartengeräten unbedingt die Gebrauchsanweisung und benutzen Sie die vom Hersteller vorgesehenen Schutzeinrichtungen (z. B. Abdeckungen, Prallbleche, Grasfangvorrichtungen).
  • Lassen Sie betriebsbereite Gartengeräte nicht unbeaufsichtigt

Sicherer Umgang mit Chemikalien im Garten

  • Prüfen Sie bei allen Substanzen, ob Einsatz und Aufbewahrung notwendig sind.
  • Beachten Sie bei der Anwendung unbedingt die Anwendungshinweise.
  • Niemals gefährliche Substanzen in Lebensmittelbehältnissen aufbewahren und niemals zusammen mit Lebensmitteln lagern.
  • Achten Sie auch besonders darauf, Lebensmittel nicht mit Chemikalien zu verunreinigen. Verzehren Sie kein frisch gespritztes Obst und Gemüse.
  • Bei der Anwendung für gute Lüftung sorgen, giftige Dämpfe nicht einatmen, verwenden Sie Atemschutzmasken.
  • Tragen Sie bei der Arbeit mit Chemikalien Gummihandschuhe bzw. säurefeste Handschuhe.
  • Schützen Sie Ihre Augen mit einer Schutzbrille.
  • Mischen Sie unterschiedliche Chemikalien nicht miteinander.
  • Entsorgen Sie Reste von Chemikalien möglichst bald und ausschließlich bei geeigneten Sondermüllsammelstellen.